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Biographie |
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Martin Lacey jr. wurde 1977 in Sunderland/UK als mittlerer von drei Brüdern geboren. Dabei schnurrten schon an seiner Wiege große Katzen: Martin Lacey sen. war nämlich auch Tierlehrer und mit Löwen unterwegs, während Martins Mutter Susan eine gemischte Raubtiergruppe mit Tigern und Löwen hatte. Dementsprechend wuchs Martin Lacey jr. zwischen Zirkuswagen und Manege auf und lernte das ABC und das Einmaleins in der reisenden Zirkusschule. Martins Eltern legten Wert darauf, ihren Kindern eine gute Ausbildung zu verschaffen. Das ging aber nur in einem Internat und so musste der 11jährige den Zirkus und seine Familie verlassen und ging nach Lincolnshire in die Cordeaux Highschool. Löwen und Tiger gab es dort keine, aber jede Menge Gelegenheit, Sport zu betreiben, wobei sich Martin besonders als Boxer – er war dreimal Champion in seiner Altersklasse in Middle England– und im Rugby hervor tat. Nach seinem Schulabschluss kam Martin 17jährig zurück zum Zirkus, wo er sich erst einmal im Bereich Marketing betätigte. Doch die Faszination Raubkatzen ließ ihn nicht los. Er reiste mit seinem älteren Bruder Alexander und dessen Nummer, bevor er sich 1997 mit einer eigenen Löwengruppe selbständig machte. Schon zwei Jahre später gewann er beim Circusfestival in Massy den begehrten Chapiteau de Crystal. Im Jahr darauf gab es dann bei den Circusfestspielen in Monaco einen Silbernen Clown – und das war der Durchbruch für Martin Lacey. Seitdem hat Martin Lacey jr. so ziemlich jeden wichtigen Zirkuspreis – inklusive des Goldenen Clowns in Monaco, den er 2010 bekommen hat – gewonnen und sich damit als einer der besten Löwendompteure der Welt etabliert. Als sein Zuhause betrachtet der 196 cm große Engländer heute den Zirkus Krone, in dem er im Jahr 2000 das erste Mal aufgetreten ist. Dabei dürfte aber auch mitgespielt haben, dass er bei Krone die junge Dame kennen lernte, die heute seine Ehefrau und Mutter seines Sohnes ist. Martin Lacey jr. sieht seine Beschäftigung mit den Löwen nicht als „Beruf“, sondern als „eine Art zu leben“. Und nach seinen Träumen befragt, lächelt er: „Weiße Löwen züchten“, fällt ihm dann spontan ein – und gleich danach: „Ich möchte den Menschen zeigen, dass Tiertraining eine Kunst ist.“
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