Wenn es um ihre samtpfotigen Freunde geht, ist den Laceys kein Aufwand zu groß. Sie reisen und wohnen in klimatisierten Fahrzeugen und ob am Gastspielort oder im Winterquartier: Lacey-Löwen bekommen reichlich Auslauf in riesigen Außengehegen, in denen sich Alexander und Martin Lacey jr. höchstpersönlich als Innenarchitekten betätigen. Angefangen vom weichen Sägemehl auf dem Boden über belaubte Äste zu Baumstämmen für die Krallenpflege bis hin zu Liegeflächen, auf denen sich die Großkatzen von der Sonne verwöhnen lassen können gibt es im Außengehege alles, was das Löwenherz begehrt. Und für die verspielten unter den Löwen gibt es sogar krallenfeste, beißresistente Hartgummibälle. Wird’s im Sommer dann richtig warm, finden die Löwen selbstverständlich auch Schattenplätze und – besonders beliebt, denn Löwen sind alles andere als wasserscheu – bekommen kleine Badepools.

In der Natur währt ein Löwenleben nicht allzu lange: Älter als acht oder neun werden wilde Löwen nicht. In menschlicher Obhut erreichen sie locker das doppelte Alter. Doch dann kommt auch bei ihnen das eine oder andere Zipperlein. Die Zähne werden schwächer, die Verdauung empfindlicher, man braucht spezielles Futter, mehr Wärme und auch mehr Ruhe.

Den Lacey-Löwen ist ein geruhsamer Lebensabend vergönnt. Auch wenn sie nicht mehr in der Vorstellung mitarbeiten können, bleiben sie bei ihren Familien, reisen mit ihnen, haben aber – damit der Nachwuchs nicht nervt – ihr eigenes Käfigabteil und ihr eigenes Außengehege, in dem sie altersgerechtes Futter und Bewegung bekommen.

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