Grundsätzlich ist das Füttern von Tigern kein Problem. Gemüse kommt auf ihrem Speisezettel nicht vor, Obst interessiert sie nicht, Fisch muss auch nicht unbedingt sein. Stattdessen fressen Tiger Fleisch, Fleisch und Fleisch. Davon benötigen sie allerdings eine ganze Menge. Ein ausgewachsener Tiger verputzt pro Woche ungefähr … Kilogramm Fleisch. Lacey-Tiger allerdings sind anspruchsvoll, was die Qualität ihres Fleisches angeht. Rindfleisch –bitteschön mit Knochen, denn schließlich will man auch als Tiger hin und wieder was Knackiges zwischen die Zähne bekommen; komplette Hühnchen – wobei die nach dem Prinzip „Happs und weg“ gefressen werden und zur Abwechslung dazwischen noch Rinderleber, -pansen und –herz. Für den Knochenaufbau gibt es zusätzlich Lebertran und für die Gesamtversorgung Vitaminpulver. Gefüttert wird sechs Mal in der Woche, ein Tag ist Fastentag. Das ist im Vergleich zur Natur fast schon Luxusversorgung, denn wilde Tiger müssen oft drei, vier Tage zwischen zwei Rissen hungern. Ihr Organismus ist daher darauf eingerichtet, große Mengen auf einmal zu fressen. Doch danach benötigen die gestreiften Damen und Herren eine gewisse Zeit, um in aller Ruhe verdauen zu können. Deswegen wird bei Alexander Lacey entweder frühmorgens oder nachts nach der letzten Vorstellung gefüttert. Damit ist sichergestellt, dass seine Tiger nicht mit vollem Bauch ins Training oder gar zur Show kommen, sondern genug Verdauungszeit bekommen. |
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